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Unser Januar 2026 auf Kreta – Visionen, neue Wege und die Magie des Winters

  • vor 1 Tag
  • 5 Min. Lesezeit

Der Januar fühlt sich auf Kreta jedes Jahr wie ein stiller Neubeginn an. Nach den Feiertagen wird alles ruhiger, klarer, bewusster. Die Insel atmet durch – und wir mit ihr. Es ist die Zeit der Reflexion, neuer Ideen und dieser besonderen Wintermomente, die man nur fernab der Hochsaison erlebt.

Unser Januar 2026 war geprägt von genau dieser Mischung: Natur, persönliche Entwicklung, neue Projekte, kleine Alltagsgeschichten und viele Augenblicke, die uns wieder gezeigt haben, wie besonders dieses Leben hier ist.


Neujahrsanbaden – Tradition mit Planänderung


Traditionell starten viele auf Kreta mit dem Neujahrsanbaden ins Jahr – eigentlich auch wir. Die Temperaturen wären in Ordnung gewesen, doch das Meer hatte andere Pläne. Bis zu zwei Meter hohe Wellen machten das Baden schlicht zu gefährlich.

Stattdessen erwartete uns eine schöne Überraschung: Kaum an der Paradise Beach Bar angekommen, hörten wir einen Dialekt, der uns sofort vertraut vorkam. Tatsächlich trafen wir Menschen aus der Nachbarstadt unserer Heimat, die auf Kreta den Jahreswechsel verbrachten. So wurde aus dem geplanten Sprung ins Wasser ein geselliger Neujahrstag mit guten Gesprächen und vertrauter Atmosphäre.

Manchmal sind Planänderungen die besseren Erlebnisse.



Die schneebedeckten Lefka Ori – wenn die Berge zu leuchten beginnen


Ein ganz besonderes Naturschauspiel zeigte sich im Januar in den Lefka Ori. Die „Weißen Berge“ hüllten sich langsam in Schnee – ein Bild, das jedes Jahr aufs Neue magisch wirkt.

Tagsüber beeindrucken die schneebedeckten Gipfel durch ihre Kraft. Doch nachts entfaltet sich ihre wahre Magie: Wenn Mondlicht auf den Schnee trifft, beginnen die Bergspitzen regelrecht zu leuchten. Ein sanftes, fast mystisches Licht liegt über der Landschaft. Still. Kraftvoll. Beruhigend.

Diese Momente erinnern uns immer wieder daran, wie vielfältig Kreta ist – Insel und Gebirge zugleich.


Wechselhaftes Winterwetter auf Kreta


Der Januar zeigte sich auch wettertechnisch von seiner spannenden Seite. Temperaturen von 26 °C am Vormittag, später nur noch 8 °C oder noch abends über 20 °C – alles innerhalb weniger Stunden möglich.

Diese Dynamik macht den Winter hier besonders intensiv. Die Luft ist klarer, die Farben kräftiger und die Natur wirkt lebendiger als in vielen anderen Regionen Europas.



Spaziergänge durch das grüne Kreta & wilder Spargel


Während viele Orte Europas im Januar noch grau erscheinen, zeigt sich Kreta in sattem Grün. Die Winterregen lassen Pflanzen sprießen und verwandeln die Landschaft in ein Naturparadies.

Bei unseren vielen Spaziergängen entdeckten wir:

  • zahlreiche wilde Pilze (die wir lieber stehen ließen)

  • unseren ersten wilden grünen Spargel

  • beeindruckend große Weihnachtssterne

Der wilde grüne Spargel wächst auf Kreta so früh, weil die Winter mild sind und die Böden durch Regen ausreichend Feuchtigkeit speichern. Die jungen Triebe sind besonders reich an Antioxidantien, Vitaminen und Bitterstoffen, die den Stoffwechsel unterstützen.

Wir essen ihn am liebsten klein geschnitten auf Rührei oder Spiegelei – ein echtes Winterhighlight.



Riesen-Weihnachtssterne – Natur in XXL


Immer wieder faszinieren uns auch die Weihnachtssterne auf Kreta. Manche wachsen hier zu beeindruckender Größe heran – teilweise größer als Axel's zwei Meter Körpergröße. Ein weiteres Beispiel dafür, wie kraftvoll Natur auf dieser Insel sein kann.



Abendliche Spaziergänge durch Georgioupoli und spektakuläre Mondaufgänge


Für Axel wurde es im Januar zur täglichen Routine, abends durch Georgioupoli zu laufen. Diese Spaziergänge hatten etwas Meditatives – ruhige Straßen, das gleichmäßige Rauschen des Meeres und beeindruckende Mondaufgänge über dem Wasser.

An manchen Abenden erschien der Mond ungewöhnlich groß und intensiv gefärbt – fast wie ein Blutmond.

Die Kamera konnte diese Momente leider nie so einfangen, wie das Auge sie wahrnimmt.

Aber genau das macht sie vielleicht so besonders.


Unser erstes Vision Board für 2026


Der Jahresbeginn ist für uns auch immer Zeit für Ausrichtung. Deshalb haben wir auch dieses Jahr wieder ein Vision Board erstellt.

Falls ihr euch fragt, warum: Ein Vision Board hilft dabei, Ziele sichtbar zu machen, Fokus zu behalten und bewusster Entscheidungen zu treffen. Es geht nicht nur um Wünsche – sondern um Klarheit und Richtung.

Einige unserer Visionen für 2026:

  • sechs Länder bereisen (Portugal, Italien – und weitere Überraschungen)

  • bewusst Neues ausprobieren

  • eine weitere griechische Insel entdecken

  • eine Nacht am Strand Südkretas unter dem Sternenhimmel verbringen

Macht ihr auch Vision Boards?



Gesundheit unserer Fellnasen – Tierarztbesuch bei Pita


Ein weniger schöner, aber wichtiger Teil des Monats war ein Tierarztbesuch mit Pita. Der Verdacht: möglicherweise fellines Asthma. Die Lunge wurde geröntgt, zusätzlich musste Blacky wegen Durchfall behandelt werden.

Zum Glück geht es Pita inzwischen wieder deutlich besser und sie hat aktuell keine Anfälle mehr.

Solche Momente erinnern uns immer wieder daran, wie wichtig Gesundheit ist – für Mensch und Tier.



Neues ausprobieren – unsere erste Pilates-Stunde


Eines unserer Jahresziele lautet: „Try something new“. Der erste Schritt dahin war unsere erste gemeinsame Pilatesstunde in einem Studio in unserer Region.

Ja – Muskelkater inklusive. Aber es hat uns großen Spaß gemacht. Bewegung, Fokus und bewusste Körperarbeit waren eine wunderbare Erfahrung.



Neue Wege – Traureden auf Kreta


Was zunächst als Zufall begann, entwickelte sich immer weiter: Traureden sind inzwischen zu einem neuen beruflichen Standbein geworden.

Eine Hochzeit auf Kreta ist etwas ganz Besonderes. Das Licht, das Meer, die Landschaft, die entspannte Atmosphäre – all das schafft einen Rahmen, der Emotionen intensiviert und Momente unvergesslich macht. Paare suchen hier nicht nur eine Location, sondern ein Erlebnis. Genau das macht diese Arbeit für uns so spannend und wir freuen uns, dass wir für die nächsten 24 Monate bereits einige Anfragen und feste Begleitungen von Paaren bei ihrer freien Trauung erhalten haben. Du planst auch eine freie Trauung auf Kreta? Hier findest du alle Informationen.



Ein Monat ohne Weizen


Im Januar starteten wir außerdem ein kleines persönliches Experiment: ein Monat ohne Weizen.

Die Umstellung fiel uns überraschend leicht, da wir im Winter ohnehin viel frisch kochen. Schwieriger waren spontane Snacks unterwegs. Besonders im ländlichen Raum gibt es meist nur Gebäck vom Bäcker oder schnelles Souvlaki – Convenience-Alternativen oder Salate sind eher selten.

Trotzdem eine spannende Erfahrung, die uns bewusster essen lässt.


Mein erstes selbstgemachtes Sushi


Ein persönliches Highlight spielte sich in unserer Küche ab: Axels erstes selbstgemachtes Sushi.

Jule hatte den Reis vorbereitet, Axel durfte Gemüse und Fisch schneiden und die Rollen formen.

Die erste Rolle war noch etwas… großzügig. Doch von Rolle zu Rolle wurde es besser – und das Ergebnis konnte sich wirklich sehen lassen.

Unsere Zutaten haben wir bei Mokka Mokka gekauft.


Kleine Alltagsgeschichten & weitere Highlights


Der Januar brachte auch viele kleine Erlebnisse mit sich:

  • Unser Autoreifen hatte plötzlich eine Beule – nicht mehr verkehrssicher. Der Austausch inklusive gebrauchter Reifen kostete nur 30 €.

  • Axel reiste fünf Tage nach Lissabon mit einem Schulfreund – vor allem kulinarisch ein echtes Highlight.

  • Ein langer Strandspaziergang in Adelianos Kampos bildete einen wunderbaren Monatsabschluss.


Unser Fazit – Ein Monat der inneren Ausrichtung


Der Januar war kein lauter Monat. Kein spektakulärer. Aber ein intensiver.

Begegnungen, Visionen, Natur, neue Wege und viele kleine Erfahrungen haben diesen Monat geprägt.

Er hat uns ausgerichtet, inspiriert und motiviert.

Ein ruhiger Start in ein Jahr voller Möglichkeiten.


 
 
 

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